Exposés und Treatments

für Drehbücher

 

 
Wie beim Sachbuch gilt auch für Drehbücher: alle Punkte, die für Exposés für belletristische Literatur wichtig sind, müssen auch in ein Konzept für einen Fernsehfilm, einen Kinofilm, eine Serie, eine Sitcom. Jedoch gibt es zwei  Elemente, die bei Exposés für Drehbücher beachtet werden müssen.

 
1) Allgemein sollte nach dem Genre die Logline folgen:

 
Logline: Es ist eine wahre Kunst, eine Logline zu schreiben. Sie besteht aus nur einem (!) Satz, der - ähnlich einem Werbetext - den Inhalt des kompletten Filmes umfasst. Dass die Logline sehr spannend geschrieben sein soll, verteht sich von selbst.

 
2) Exposés für Serien oder Sitcoms sollten auf alle Fälle aber noch ein weiteres Element enthalten: 5 bis 10 Storylines.

 
Storylines: Damit die Lektoren, Redakteure und/oder Produzenten wissen, dass der Autor nicht nur die Idee für eine Folge einer Serie hat, sollten mindestens 5 (bei Sitcoms und kurzen Serien) bis 10 Storylines dem Exposé hinzugefügt werden. Storylines sind Kurzinhalte der Folgen, mit Aufange, Mitte und Ende. Das Ende sollte auf jeden Fall auch beschrieben werden - im Gegensatz zum Kurzinhalt bei Exposés für Belletristik. Die Plots dürfen nicht fehlen - jede Serie sollte zudem auch einen Subplot beinhalten.
Zu beachten ist auch, dass man bei Serien in der Inhaltsangabe auf ein oder zwei Seiten die grobe Rahmenhandlung, die Motivationen der Figuren, das Zusammenspiel der Figuren, etc. beschreiben soll.

 
Literaturhinweise (siehe Buchtipps):
Syd Field: Drehbuchschreiben für Fernsehen und Film

Jürgen Wolff, Sitcom. Ein Handbuch für Autoren

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